20. Oktober 2016

Rezension: Dark Wonderland (I)

 Seit meinem zehnten Lebensjahr sammele ich Insekten, nur so kann ich ihrem Geflüster ein Ende machen.

 

Titel:

Dark Wonderland - Herzkönigin 

Originaltitel:

 Splintered

Autor:

A. G. Howard 

Genre:

Fantasy 

Erschienen:

24.11.2014

Verlag:

Cbt
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Inhalt:

Die Geschichte handelt von der Urururgroßenkelin Alice Liddels, besser bekannt als Alice im Wunderland. Seit der 5. Klasse hört Alyssa Gardener Insekten und Blumen reden. Nach einem verwirrenden Besuch bei ihrer Mutter in der Irrenanstalt, beschließt sie, in das Wunderland zu reisen, um den Fluch, der auf ihrer Familie liegt, zu brechen. Ein Riss in einem Spiegel bringt sie zum Kaninchenloch, doch unbeabsichtigt folgt ihr bester Freund Jeb ihr in das Land, das so viel finsterer ist als es in den Büchern beschrieben ist. Dort wartet bereits der zwielichtige und verführerische Morpheus auf sie, Alyssa Jugendfreund, der sie in ihrer Kindheit in ihren Träumen besucht hat.

 Meinung:

Die Wendungen des Plot beruhen anfangs auf dem Fluch der Liddels, wechseln dann zu der Dunkelheit des Wunderlandes, bis sie schließlich, kurz vor der Hälfte des Buches, auf Morpheus Plänen und Taten liegen bleiben.
Dies tut der Spannung allerdings keinen Abbruch – ganz im Gegenteil: die vielen Wendungen lassen dem Leser zwar kurze Pausen, reißen ihn danach aber weiter durch die Geschichte.

Auch die Charaktere sind sehr sympathisch.
Alyssa fürchtet sich davor, verrückt zu werden. Auch möchte sie ihre Mutter aus der Irrenanstalt befreien. Darum entschließt sie sich dazu, das Wunderland zu betreten, auch wenn ihre Mutter sie mehrfach davor gewarnt hat.
Jeb ist ihr gefolgt, obwohl er nicht wusste, was ihn erwartet. Er würde alles für sie tun – sogar sterben.
So geht es auch Morpheus, der durch seine Geheimnisse einen mysteriösen, zwielichtigen Eindruck hinterlässt, wenn es darauf ankommt aber auch sehr viel Mut zeigt.

Das dunkle Wunderland spiegelt den Wahnsinn von Alyssas Vorfahrinnen, eine Mischung aus dem magischen Inhalt von ‚Alice im Wunderland‘ und allen möglichen Horrorvorstellungen.

Fazit:

Im Ganzen ist das Buch magisch, düster und mitreißend.
Von mir gibt es ganz klar 5 von 5 Sternen. 


Man kann es nicht aufhalten. Du kannst den Stimmen ebenso wenig entfliehen, wie ich es konnte. Urururoma hätte niemals in das Kaninchenloch steigen sollen.


~Pauline