1. Oktober 2016

Rezension: Die dunklen Mächte (I)

Es gibt nichts wichtigeres als die Liebe. Und kein Gesetz steht über ihr.


Titel:

Die dunklen Mächte - Lady Midnight

Originaltitel:

The dark artifices

Autor:

Cassandra Clare

Genre:

Fantasy, Thriller 

Erschienen:

17.05.2016 

Verlag:

Randomhouse

Inhalt:

Niemals wird sie den Tag vergessen, an dem ihre Eltern starben. Die 17-jährige Emma Carstairs war noch ein Kind, als sie damals ermordet wurden, und es herrschte Krieg. Die Wesen der Unterwelt kämpften bis aufs Blut gegeneinander, und die Schattenjäger, die Erzfeinde der Dämonen, wurden fast völlig ausgelöscht. Aber Emma glaubt bis heute nicht, dass ihre Eltern Opfer dieses dunklen Krieges wurden, sondern dass sie aus einem anderen rätselhaften Grund sterben mussten. Inzwischen sind fünf Jahre vergangen, und Emma hat Zuflucht im Institut der Schattenjäger in Los Angeles gefunden. Eine mysteriöse Mordserie sorgt für große Unruhe in der Unterwelt. Immer wieder werden Leichen gefunden, übersät mit alten Schriftzeichen, ähnlichen Zeichen wie sie auch auf den Körpern von Emmas Eltern entdeckt worden waren. Emma muss dieser Spur nachgehen, selbst wenn sie dafür ihren engsten Vertrauten und Seelenverwandten Julian Blackthorn in große Gefahr bringt...


Meinung:

Der Plot des Buches ist interessant und spannend aufgebaut, er hält viele unerwartete Wendungen bereit, die der Leser sich nicht einmal in seinen kühnsten Träumen ausmalt.
Der Schreibstil ist fesselnd und gut zu verstehen, auch baut er weiterhin Spannung auf und lässt mit viel Gefühl das Buch lebendiger wirken.
Viele Leser waren mit den Charakteren unzufrieden und schrieben, dass sie Emma Carstairs als nervig empfänden, dem kann ich allerdings nicht zustimmen. Natürlich verändert es einen, wenn man mit 12 seine Eltern verliert und anschließend bei der Ermordung und Verwandlung unzähliger Schattenjäger zusehen muss.
Die Charaktere sind gut durchdacht und durch deutliche Beschreibungen lässt sich leicht ein klares Bild von ihnen bilden.
Als Setting hat die Autorin das sonnige Los Angeles gesetzt, das meiner Meinung nach einen krassen Gegensatz zu den kaltblütig Morden bietet und diese so noch weiter hervorhebt.
Allerdings finde ich Irdische, bei denen sich plötzlich herausstellt, dass sie (zum Teil) Schattenjäger sind mittlerweile etwas langweilig…

Fazit:

Eine gute Geschichte mit vielen Wendungen und einem guten Schreibstil. 
Lady Midnight bekommt von mir 4.5 von 5 Sternen



"Ein Raumdämon? Oder ein..."

"Ich denke, das ist ein Zwergpudel" sagte Julian, seine Mundwinkel zuckten.

"Und ich glaube nicht, dass er bewaffnet ist"





~Pauline

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