26. Februar 2017

Rezension: Die Buchspringer

Meine letzten Zweifel lösten sich in Luft auf. Dies musste Oliver Twists Armenhaus sein! Ich kroch zwischen den Beinen hindurch und fand eine Stelle, an der ich mich hinauf auf eine der langen Bänke schieben konnte.




Titel:

Die Buchspringer

 Autor:

Mechthild Gläser

Genre:

Fantasy 

 Erschienen:

Februar 2016

 Verlag

Loewe 

Inhalt:

Auf Schir Khans Rücken durch das Dschungelbuch jagen, mit Goethes Werther die Hexen aus Macbeth bekämpfen und mit Elizabeth Bennet für den gut aussehenden Mr Darcy schwärmen... Nie hätte Amy gedacht, dass sie den Figuren aus ihren Lieblingsbüchern so nah sein könnte! Doch sie ist eine Buchspringerin, und damit ist es ihr möglich, wirklich und wahrhaftig in jede Geschichte einzutauchen, die sie schon immer einmal selbst erleben wollte. Amy testet ihre neue Fähigkeit ausgiebig - bis in der Buchwelt plötzlich gar nichts mehr so ist, wie es sein sollte.


Meinung:

Das Cover ist schön, der Klappentext ansprechend und der Schreibstil toll. Die Seiten flogen beim Lesen nur so vorüber. Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite fasziniert. Die Story erscheint zwar auf den ersten Blick etwas langweilig, ist aber in Wahrheit jedoch wunderschön. Ich muss zugeben, dass ich während des Lesens ebenfalls versucht habe, ich die Welt der Bücher zu springen, was mir leider nicht gelungen ist. Trotzdem habe ich mich beim lesen fast gefühlt wie eine Buchspringerin.

Leider ist das Ende des Buches nicht so gut gelungen. Ich wüsste gerne, wie es nach dem offiziellen Ende mit den Personen weitergeht, insbesondere mit Amy und Will...

Fazit:

Die Geschichte ist schön und bietet einige Überraschungen.

Die Buchspringer bekommen 4 von 5 möglichen Sternen von mir.


Die Welt um Will versank im Dunst. Wattige Schwaden krochen aus der See, legten sich schwer auf seine Brust und wischten alles andere fort. Alles, bis auf das reglose Gesicht seines ältesten Freundes. In seinem Kopf wummerte ein einzelnes Wort: tot. 

 


 ~Lissy