9. Januar 2018

Rezension: Schnick, schnack, tot

Ich bin nicht mehr dieselbe Person wie vor anderthalb Stunden.


Titel:

Schnick, schnack, tot

Originaltitel:

Klem

Autor:

Mal Wallis de Vries

Genre:

Thriller, Krimi

Ausgabe:

Deutsches Hardcover

Erschienen:

2012

Verlag:

one Verlag

Inhalt:

Klassenfahrt! Alle freuen sich auf das verlängerte Wochenende auf der Insel Vlieland. Doch dann wird Kiki erwürgt in den Dünen aufgefunden. Ihre Mitschüler sind im Schockzustand.
Die Polizei fängt an zu ermitteln und schnell wird klar, dass fast jeder ein Motiv gehabt hätte. Dann macht die Neuigkeit die Runde, dass niemand die Insel verlassen kann, weil ein Sturm aufgezogen ist und jeglicher Schiffsverkehr eingestellt wurde. Allen ist klar, dass der Mörder mitten unter ihnen ist. Langsam aber sicher wird der Aufenthalt auf der Insel zu einem wahren Höllentrip…

Meinung:

Mir gefällt das Buch im Großen und Ganzen gut. Der Schreibstil gefällt mir gut und der Perspektivenwechsel gestaltet das Buch spannend.
Die Charaktere sind spannend gestaltet. Besonders interessant ist Kiki, das Mädchen, dass die Klassenfahrt nicht überlebte. Zum einen ist sie eine arrogante Zicke, aber zum anderen scheint sie einen weichen Kern zu haben, gegen den sie sich krampfhaft wehrt. Das Gleiche trifft auch auf ihre beste Freundin Juno zu, nur dass sie ihren weichen Kern auch mal zulässt –und im Gegensatz zu Kiki überlebt Juno die Klassenfahrt. Die Dritte im Bunde ist Nynke. Sie ist ein verletzliches, schüchternes Mädchen und gehört dennoch zu den It-Girls der Klasse. Zu Beginn gehört auch Lotte dazu, doch sie wird schnell von Kiki ausgeschlossen und verbringt den Rest der Klassenfahrt als Einzelgänger, genau wie Anneke. Ihr fällt es besonders schwer, Anschluss zur Klasse zu finden. Sie hat eigentlich immer die Nase in ein Buch gesteckt und ist außerordentlich schlau.
Interessant finde ich es, wie die Autorin auf die Lehrer eingegangen ist. Es wurde deutlich, dass Menschen nach Außen hin oft total anders scheinen, als sie tatsächlich sind und jeder Mensch eigentlich ein Schauspieler ist, in einem Stück in dem es darum geht, Normalität vorzugaukeln.

Fazit:

Ich fand das Buch schön und mitreißend. Außerdem kann der Leser viel darüber lernen, wie Menschen manchmal von innen sind und dass man nicht jedem blind vertrauen sollte. Daher gebe 4 von 5 Sternen.



Es ist, als hätte ich jegliches Zeitgefühl verloren.


~Lissy

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen