11. Januar 2018

Rezension: Sturmlichtchroniken (I)

Ein Mann steht auf einer Klippe und beobachtete, wie sein Heimatland zu Staub zerfiel. Das Wasser brandete unter ihm, so tief unter ihm. Und er hörte ein Kind weinen. Es waren seine eigenen Tränen.


Titel:

Der Weg der Könige

Originaltitel:

The way of kings - The stormlight achieve book I (part I)

Autor:

Brandon Sanderson

Genre:

Fantasy

Erschienen:

25.4.2011

Verlag:

Heyne / Random House
 Link zur Verlagswebsite

Inhalt:

Kaladin war ein junger Soldat, ein Gruppenführer, der die meisten seiner Männer lebend aus der Schlacht brachte.
Doch er leistet sich einen Fehler und endet als Sklave. Auch als Brückenführer geht es für ihn wieder ums Überleben - und das seiner Männer. Kann er seinem schrecklichen Schicksal, als Brückenmann zu sterben, entkommen?
Schallan ist eine junge Adelige, doch ihre Familie ist recht unbekannt und ihr Vater hat vor seinem Tod eine Menge Schulden angehäuft. Um sich und ihre Brüder vor der Schande und der Ausrottung zu retten macht sie sich auf die Suche nach Jasnah Kholin, der Schwester des Königs von Aletkhar. Sie soll den Seelengießer der jungen Prinzessin stehlen und gegen einen zerbrochenen austauschen, den ihr ihr Vater hinterlassen hat.
Dalinar ist der Bruder des verstorbenen Königs und einer der zwölf Großprinzen, Adolin ist sein Sohn. Die beiden sind Heerführer in der Armee des Königs. Nach einem gerissenen Sattelgurt vermutet der König einen Mordanschlag. Auch wird Dalinar klar, dass er sich wieder an der Jagd nach Edelsteinherzen beteiligen muss, wenn er den König schützen und den Krieg beenden will.

Meinung:

Zuerst einmal über den Plot: Er ist einfach großartig! Ich liebe es, wie die verschiedenen Schicksale miteinander verknüpft sind. Auch der Schreibstil ist einfach fantastisch und unheimlich fesselnd. Dadurch entsteht eine einzigartige Spannung, die es einem fast unmöglich macht, das Buch aus der Hand zu legen.
Die Charaktere kann man eigentlich nur lieben, Kaladin, weil er so willensstark und unabhängig ist und die Freude am Leben nicht verliert.
Schallan ist liebenswert, weil sie so wissbegierig ist und einen ziemlich vorlauten Humor hat.
Adolin finde ich cool, weil er ein Splitterträger ist, also wirklich tapfer und wahrer Krieger. Außerdem finde ich es witzig, wie er seinen Vater mit wechselnden Damen, denen er den Hof macht, verwirrt.
Dalinar ist auch zu achten, da er als Großprinz alles für den Schutz des Königs tut und sich die größte Mühe gibt, richtig zu handeln.
Wie ich bereits erwähnt habe, finde ich die Splitterträger unheimlich cool, aber auch das Peitschen, das Szeth im Prolog verwendet.
Zwar beinhaltet das Ende des Bandes keinen wirklichen Cliffhanger, allerdings wird kurz vor dem Ende ein kleiner Geschmack auf die Zukunft gegeben, saß durchaus Spannung hinterlässt.

Fazit:

Der Plot ist klasse, der Schreibstil auch, größere Makel fallen nicht auf. Daher vergebe ich 5 von 5 Sternen.

"Soll ich auf diesen Tisch hier steigen und ein Tänzchen machen?" Sie blinzelte überrascht. "Keine Einwände dagegen?" fragte Bruder Kabsal. "Also dann..." Er legte das Porträt beiseite und stieg auf seinen Stuhl.



~Pauline 

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